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Meine neue Leidenschaft: Sprossen, Keimlinge und Microgreens

Aktuell ist es mir ein großes Bedürfnis mich gesund zu ernähren und meinen Körper passend zum frühlingshaften Wetter mit vielen frischen Lebensmitteln zu versorgen. Da mein Gemüse aus Eigenanbau noch etwas Zeit benötigt, bin ich daher auf Sprossen, Keimlinge und Microgreens umgestiegen, die einerseits sehr unkompliziert im Anbau sind und andererseits schnellen Ernteerfolg versprechen.

Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Sprossen und Microgreens? Sprossen sind letztendlich Samen (z.B. von Radieschen oder Rucola), die in einem Glas mit reichlich Wasser über 3-5 Tage angekeimt werden, sodass ein Keimling entsteht. Diese Keimlinge wässert man täglich mehrfach und verzehrt diese dann als Ganzes. Microgreens können aus den gleichen Samen gezogen werden, jedoch werden diese auf einigen Zentimetern Erde zum keimen gebracht. Erst wenn sich die Keimblätter sowie ein weiteres Blattpaar gebildet haben, werden die Microgreens oberhalb der Wurzel abgeschnitten und verzehrt. Die Dauer bis zur Ernte ist demnach bei Microgreens länger als bei Sprossen (ca. 14 Tage) und auch die Wurzeln werden nicht mitgegessen. Im Geschmack unterscheiden sich beide Arten minimal, obwohl der gleiche Samen verwendet werden kann: Sprossen sind in der Regel etwas schärfer bzw. nussiger im Geschmack, die Microgreens hingegen schmecken gemüsiger und grüner. In beiden Fällen ist es wichtig, dass das Saatgut stets feucht gehalten wird, jedoch niemals wirklich nass ist. Die Sprossen wässere ich zu diesem Zweck 2-3 Mal täglich in einem sogenannten Sprossenglas und lasse das Wasser anschließend durch das Sieb gut abtropfen. Bei den Microgreens achte ich darauf, dass die verwendeten Gefäße kleine Ablauflöcher haben, dass sich keine Staunässe bilden kann.

Die Sprossen und Microgreens passen hervorragend zu Salaten, Spargelgerichten, auf einem Butterbrot oder in Kräuterdips. Lasst es euch schmecken!

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